GlobePro

Global erfolgreich durch professionelle Dienstleistungsarbeit.

GlobePro – vier Bestandteile des Projets

1 Basis- und Good-Practice-Analysen

Basisanalysen beinhalten  Datenreports und international vergleichenden Standortanalysen.

Zur Analyse der Ist-Situation in IT-Berufen werden, zum einen, bestehende Statistiken ausgewertet. Darüber hinaus werden repräsentative Untersuchungen bei IT-Dienstleistern durchgeführt.

Wie die professionelle Dienstleistungsfacharbeit Deutschlands im internationalen Vergleich bewertet werden kann und was internationale Erfolgsrezepte kennzeichnet analysiert das Projekt anhand drei internationaler Vergleiche. Die Standortanalyse Deutschlands bildet das Fundament für die darauf folgenden Standortanalysen von Europa und Indien.

Good-Practice-Analysen untersuchen einerseits den aktuellen Qualifikationsbedarf und andererseits schon existierende Good Practices in den Unternehmen.

  1. Qualifikationsbedarf: in den Verbundunternehmen wird untersucht, wo diese mit internationalen Kooperationsstrukturen konfrontiert sind und welcher Bedarf an Qualifikation in diesem Umfeld besteht. Der Bedarf wird jeweils aus verschiedenen Perspektiven beschrieben: aus der Perspektive Vertreter des Managements, der Personalabteilung und des Betriebsrats, der unteren und mittleren Führungskräfte sowie der Mitarbeiter.

  2. Good Practices: Bereits bestehende, erfolgreiche Strategien und Maßnahmen der Anpassung an die Herausforderungen der Globalisierung werden untersucht und analysiert.
    Die – überarbeiteten, differenzierten und evaluierten – Ergebnisse werden unmittelbar in die beteiligten Unternehmen zurückgespielt. Gleichzeitig wird das Grundlagenwissen erarbeitet, um die Übertragbarkeit auf andere Dienstleistungsfelder und -branchen zu überprüfen.

Die wichtigsten Methoden und Instrumente dabei sind: quantitative Primärerhebungen, sekundärstatistische Analysen, Explorationsstudien, Intensivfallstudien und international vergleichende Standortanalysen.

2 Qualifizierung gestalten: Pilotprojekte

Die Forschungsergebnisse bilden die Grundlage für die Pilotprojekte. Diese verfolgen die Neuorientierung von Aus- und Weiterbildung in der Dienstleistungsfacharbeit.

Qualifizierung gestalten – Pilotprojekte entwickeln, durchführen und bewerten

Vor allem die Aus- und Weiterbildung in der Dienstleistungsfacharbeit müssen sich stärker auf die globalisierte Wirtschaft ausrichten.

Auf Grundlage der Forschungsergebnisse werden dazu Pilotprojekte entwickelt, die in den Unternehmen, unter Mitwirkung des Forschungsinstituts, geplant und durchgeführt werden.

Die Erkenntnisse  aus dem IT-Bereich werden in anderen Dienstleistungsfeldern erprobt und bewertet. Hier spielt die Zusammensetzung des Partnernetzwerks eine besonders wichtige Rolle: der Erfahrungsvorsprung im IT-Bereich wird Partnerunternehmen in den Bereichen Telekommunikation, Medien, Logistik und Engineering zur Verfügung gestellt.

Vorgehen: Nach einer fallspezifischen Analyse werden konkrete Entwicklungsvorhaben und -module mit dem und für das jeweilige Unternehmen konzipiert. Darauf aufbauend erfolgt dann die Entwicklung und Implementierung in dem jeweiligen Unternehmen unter wissenschaftlicher Begleitung sowie die Evaluation. Zusätzlich ist pro Pilotprojekt ein interner Feedbackworkshop vorgesehen.

3 Best Practice entwickeln

Inwieweit die Ergebnisse sich verallgemeinern lassen und welche Best-Practice daraus resultiert, ist Gegenstand dieses dritten Bausteins. Dahinter verbergen sich drei Aufgaben:

1. die Merkmale global erfolgreicher Dienstleistungsfacharbeit ermitteln und Hindernisse und Potenziale für den Erfolg in globalisierten Branchen verallgemeinern.

2. Best-Practice-Beispiele für die spezifischen Zielgruppen erarbeiten. Insbesondere geht es um die Anforderungen von kleinen und mittelständischen Unternehmen, die betriebliche Aus- und Weiterbildung sowie die Personalentwicklung, E-Learning und Blended Learning, außerbetriebliche Weiterbildung sowie Berufs- und Fachschulen und die Berufsbildung.

3. Die Erkenntnisse in Zusammenarbeit mit den beteiligten Partnern bewerten und auf andere Branchen übertragbar machen; Branchenspezifische Best-Practice-Lösungen für die IT-Industrie, die Medienbranche, die Telekommunikation, die Logistikbranche und das Engineering erarbeiten.

Wichtigste Methoden und Instrumente sind, neben der branchenspezifischen und zielgruppenspezifischen Aufbereitung der Ergebnisse, Evaluationsdesigns und -kriterien, Feedbackworkshops mit Praxisvertretern und wissenschaftlichen Experten.

4 Transfer ermöglichen

Der zeit- und praxisnahe Transfer bezieht sich auf drei Aspekte: Gesicherte Ergebnisse integrieren / Zwischen-Ergebnisse kontinuierlich aufbereiten / Erkenntnisse verallgemeinern:

1. Gesicherte Ergebnisse so schnell und so nützlich wie möglich in die Aus- und Weiterbildung der Unternehmen integrieren.

2. (Zwischen-)Ergebnisse kontinuierlich für die unterschiedlichen Zielgruppen aufbereiten – insbesondere für die kleinen und mittleren Unternehmen, für Berufsbildung, Gewerkschaften, Verbände etc.

3. die verallgemeinerbaren Erkenntnisse den gesellschaftlichen Akteuren vermitteln – etwa in Bezug auf Beschäftigungseffekte oder Rückwirkungen auf Bildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen.

Dazu gehören, unter anderem, folgende Maßnahmen:

Die Internetplattform nimmt eine zentrale Funktion im Transferkonzept des Projekts ein.

Außerdem vernetzt sich GlobePro mit thematisch angrenzenden Forschungsprojekten.