Schweizer Studie analysiert Zukunft der ICT Berufe
29.11.2010 | 11:02 | Susann Mathis
Schweiz: Studie zur ICT Berufsbildung veröffentlicht
Bei unseren Schweizer Nachbarn wurden eine qualitative und eine quantitative Berufsfeldanalyse über Informatik und Mediamatik durchgeführt. Danach arbeiten 170'000 Personen in der ICT (Informations- und Kommunikationstechnologie). Nur 1/3 von ihnen arbeitet in der eigentlichen Kernbranche, 2/3 arbeiten in anderen Branchen. Zusammen tragen sie zu 5% oder rund 25 Milliarden Schweizer Franken zur Wertschöpfung der Schweiz bei. Das entspricht ungefähr der chemischen Industrie oder der Versicherungsbranche in der Schweiz.
Studienresultate:
-
Die Nachfrage nach hoch qualifiziertem ICT Nachwuchs steigt kontinuierlich, doch ohne Gegenmaßnahmen werden der Schweiz bis 2017 bis zu 32'000 Fachkräfte fehlen.
-
Gewichtige Anforderungen an die ICT-Berufsbildung, wie die Forderung nach stetiger Anpassung der Bildungsinhalte werden heute nicht erfüllt. Es fehlt an geeigneten Strukturen und Instrumenten, um auf Veränderungen des ICT-Fachkräftebedarfs zeitnah und in der geforderten Qualität reagieren zu können.
Alle Unterlagen und die detaillierten Studien finden Sie unter www.ict-berufsbildung.ch
(In eigener Sache: Die Kommentarfunktion mussten wir wegen Spams leider abschalten. Bitte schicken Sie Kommentare, Vorschläge und Anmerkungen an die Redaktion. Vielen Dank.)

