GlobePro

Global erfolgreich durch professionelle Dienstleistungsarbeit.

GlobeProPrint 3 erschienen

15.08.2011 | 15:58 | Susann Mathis

Die duale IT-Berufsausbildung in Deutschland im Kontext der Globalisierung

Die Autoren Michael Ehrke, Karl-Heinz Hageni und Klaus Heimann fassen ihre Good-Practice-Analysen zur IT-Berufsausbildung in Deutschland und ihrer Bedeutung für die Entwicklung der Branche und deren Wachstumsperspektiven im internationalen Wettbewerb zusammen.

Dabei geht es insbesondere um die Chancen eines praxisorientierten Ausbildungsmodells, das eng mit den beschäftigenden Unternehmen verbunden ist, im Vergleich zu einem hochschul- oder collegefixierten Ausbildungsmodell angelsächsischer Prägung, wie es in vielen für den IT-Markt wichtigen Ländern derzeit dominiert. Oft wird der deutschen dualen Ausbildung kritisch entgegengehalten, sie sei starr, inflexibel und international nicht wettbewerbsfähig. Die Etablierung einer dualen Berufsausbildung im deutschen IT-Sektor war folglich zunächst sehr umstritten. Sie hat sich aber im Ergebnis als eine wichtige Innovation herausgestellt, die einen ernstzunehmenden Beitrag zur Lösung des bislang wichtigsten Engpassfaktors, des Fachkräfteproblems, leisten kann und pragmatische Vorteile für die beteiligten Unternehmen wie für Schulabgänger/innen bietet.

Die Autoren entwickeln Vorschläge für die Stabilisierung der IT-Aus- und Weiterbildung in Deutschland unter den Bedingungen der Globalisierung auf der Basis der Forschungsergebnisse des ISF München, das das Projekt GlobePro koordiniert. Dafür nutzen sie zusätzlich die Erfahrungen der IG Metall als Player bei der Entwicklung der Berufsbildung auf Basis des BBiG. Ferner haben wir in Vorbereitung dieses Papiers erneut viele Gespräche mit Betriebsräten, Bildungsfachleuten und Verbandsvertretern geführt, wie sie auch im GlobePro-Projektnetzwerk repräsentiert sind.

Lesen Sie hierzu auch das Interview mit Professor Michael Ehrke

 

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